Kinder- und Jugendpsychotherapie Hans Adolf HildbrandtPsychtherapeuthische Praxis
vita
Dr. phil.
HANS-ADOLF HILDEBRANDT
  • Kinder- u. Jugendlichen-
    Psychotherapeut
  • Dipl.-Pädagoge, M.A.
  • Dip.-Supervisor (DAGG) (DGSv)
  • Gruppenpsychotherapeut (BAG)

Vita

Mein frühes berufliches Selbstverständnis als Pädagoge wurde durch die Auseinandersetzung mit den Bildungsidealen von W.v.Humboldt und W.Klafki während meines Studiums der Pädagogik und Soziologie in Göttingen geprägt. Von ihnen habe ich gelernt, dass das Bedürfnis, sich zu bilden im Inneren des Menschen angelegt ist und nur geweckt werden muß, nicht unmittelbar an ökonomische Zwecke gebunden oder auf materielle Ziele ausgerichtet ist und dass Bildung nicht empirisches Wissen, sondern die Ausbildung und Vervollkommnung der Persönlichkeit und das Erlangen von Individualität bedeutet.

Als Einzel- und Gruppenpsychotherapeut in der stationären medizinischen Rehabilitation Alkhoholkranker und Leiter einer Drogenklinik lernte ich süchtiges Verhalten als Ausdruck einer tiefen Angst und Folge der Entfremdung des Lebens in einer Gesellschaft zu verstehen, die auf den drei Säulen Privateigentum, Profit und Macht ruht und eine Spaltung der psychischen Organisation, vor allem zwischen Denken und Fühlen begünstigt.
Der im Widerspruch zwischen Individuum und Gesellschaft angelegte Konflikt zwischen der ursprünglichen Lebendigkeit, Kreativität und inneren Authentizität und der durch den Erziehungsdruck eingeleiteten Anpassung an gesellschaftliche Macht- und Erfolgskriterien weckte in meiner psychoanalytischen Ausbildung mein Interesse an der Analytischen Sozialpsychologie von E. Fromm und A. Gruen und motivierte mich zum Aufbaustudium der Supervision an der Universität Kassel.

Die Auseinandersetzung mit den grundlegenden Auswirkungen der gesellschaftlichen Umwelt auf die menschliche Bedürfnisstruktur, insbesondere mit den Auswirkungen gesellschaftlicher Entfremdung auf die lebensgeschichtliche Entwicklung des Menschen und seiner individuellen Konflikte und Störungen habe ich im Rahmen meiner Dissertation bei D. Ohlmeier und R. Schwendter fortgesetzt.